20ES330005
Freigegeben

Argumentationstraining gegen rechte Parolen


Das Argumentationstraining will helfen, Situationen besser zu bewältigen, in denen wir sprachlos werden, wenn wir im Unterricht oder im Gespräch mit diskriminierenden, rassistischen oder menschenverachtenden Parolen konfrontiert werden. Das Training will zu beherztem Verhalten helfen und Hilfen geben für sinnvolles Argumentieren. Es wird aber auch die Grenzen eines verbalen Engagements aufzeigen. Ein Argumentationstraining ist eine Art Werkstatt, ein Labor, eine offene Lernsituation. Wir lernen an diesem Tag durch das gemeinsame Üben und die spielerische Auseinandersetzung mit der Realität. Der Prozess bestimmt den Lernweg und das Ergebnis, und an diesem Prozess sind wir alle beteiligt. Beim Argumentationstraining werden politische Erklärungen, Argumente, Schlagwörter und Parolen auf ihre emotionale Basis, Wirkung und sachliche Angemessenheit hin überprüft und eventuelle Gegenstrategien erprobt. Die Teilnehmer/-innen haben Gelegenheit gemeinsam mit anderen ihre politischen Deutungen auszutauschen, vielfach gehörte Erklärungsmuster diskursiv zu erörtern und auf ihre Plausibilität oder aber Fragwürdigkeit hin zu bedenken. Auch, wenn wir manchmal sprachlos sind, brauchen wir nicht hilflos bleiben. Das eigentlich auf zwei Tage angesetzte Training wollen wir in einem achtstündigen Tagesseminar durchführen.
Kosten: Inkl. Mittagessen 5 Euro

Weitere Informationen

Aktueller Status
Freigegeben
Zielgruppen
Lehrerinnen und Lehrer
Schularten
Alle Schularten
Schwerpunkt
Sonstige

Organisation

Veranstaltungsart
Fortbildung
Fortbildungsart
Tagung (eintägig)
Leitung
Dr. Anja Angela Diesel, Ekkehard Lagoda, Britta Lehmkuhl
Veranstaltungsort
Medienladen Koblenz
Im Kurt-Esser-Haus/2. OG
Markenbildchenweg 38
56068 Koblenz
Termin(e)/Uhrzeit(en)
12.03.2020 | 09:00 - 17:00