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Findet Statt

Frida Kahlo - Vorbildlernen am Unvollkommenen


Frauen und Männer, die es dank ihrer Lebensweisheit, ihrer Weitsichtigkeit oder dank konsequenter Lebensentscheidungen zu „Vorbildklassikern“ gebracht haben – ich denke an Mutter Teresa, an Franz von Assisi oder Dietrich Bonhoeffer – waren weite Wege gegangen, bevor sie ihre Lebensaufgabe erreicht hatten. Für junge Menschen, die über ihr eigenes Leben nachdenken, sind sie vor allem eines: weit weg.

Stars und Influencer, die sich täglich auf Instagram inszenieren, sind vor allem an einer großen Zahl von Followern interessiert. Sie verbergen sorgfältig vor diesen, was sie hindern könnte, ihnen weiter zu folgen. Ihre Selbstpräsentationen sind für ein differenziertes Vorbildlernen ungeeignet.

Größere Lernchancen bieten in der Tat Menschen, die sich in einer inneren Entwicklung befinden oder befanden, die Konflikte erlebt und mit ihnen umzugehen gelernt haben. Sie haben vielleicht Fehler gemacht, aber verbergen sie nicht.

Die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907-1954) hat in ihrem Leben Schmerzen, Trauer und Irrwege erlebt. Vor allem hat sie ihre eigenen Begrenzungen angenommen. Bei vielen Jugendlichen hat sie wegen ihrer vielen Selbstbildnisse einen gewissen Kultstatus. Die Fortbildung nennt Impulse für das biografische Lernen am unvollkommenen Vorbild und beginnt dazu mit einem ihrer Bilder.

Leitung und Referent: Horst Heller

Zur Vorbereitung:
Frida Kahlo, ihr Ja zum Leben und "Viva la Vida"
Biografisches Lernen - Frida Kahlo und ihr Ja zur Unvollkommenheit

Anmeldungen am Fortbildungstag können nur bis 11:30h berücksichtigt werden.

Weitere Informationen

Aktueller Status
Findet Statt
Schwerpunkt
Sonstige

Organisation

Veranstaltungsart
Fortbildung
Fortbildungsart
Online-Fortbildung
Dozent(en)
Horst Heller
Termin(e)/Uhrzeit(en)
15.01.2021 | 16:00 - 17:00