21EA110010
Findet Statt

In welcher Welt wollen wir leben?


Klimawandel und Corona – zwei historische Krisen in unserer Gegenwart, die in ihrem Zusammentreffen die schwierige Rolle des Menschen in der Schöpfung offenbaren.
Während die Klimakrise auf die dringende Notwendigkeit menschlicher Selbstbegrenzung im Umgang mit der Schöpfung verweist, macht Corona deutlich, dass naturromantische Vorstellungen von einer „guten Schöpfung“ unabhängig menschlicher Einwirkung und Zähmung zu kurz greifen.
Schon in Genesis 1 wird der Mensch als Mitschöpfer beschrieben und von Gott zur Herrschaft über die nichtmenschliche Natur bestimmt. Wie ambivalent, aber auch wie notwendig diese menschliche Herrschaft sein kann, machen Klimakrise und Corona gegenwärtig global spürbar. Wie nie zuvor stehen wir als Menschheit vor der Herausforderung, unsere Rolle als Mitschöpfer in Gottes Schöpfung neu zu finden. Wir beginnen unsere Jahrestagung mit einer Analyse: Wo steht die Menschheit im Zeitalter des Anthropozäns? Und mit welchen Herausforderungen sind wir konfrontiert? Wir fragen theologisch: Welche schöpfungstheologischen Perspektiven können wir in die gegenwärtigen Suchprozesse einspielen? Und welche kirchlichen Handlungsmöglichkeiten sind denkbar? Und wir fragen religionspädagogisch: Welchen Beitrag kann der Religionsunterricht für eine nachhaltige Entwicklung leisten? Und welche konkreten Unterrichtsmöglichkeiten sind dabei denkbar?
Referenten: Klaus Heidel, Dr. Alexander Schimmel

Weitere Informationen

Aktueller Status
Findet Statt
Schwerpunkt
Sonstige

Organisation

Veranstaltungsart
Fortbildung
Fortbildungsart
Kurs (mehrtägig)
Leitung
Tobias Christmann
Dozent(en)
Dr. Alexander Schimmel, N.N.
Veranstaltungsort
Martin-Butzer-Haus
Martin-Butzer-Straße 36
67098 Bad Dürkheim
Termin(e)/Uhrzeit(en)
27.09.2021 | 09:00 - 16:30
28.09.2021 | 09:00 - 16:30
29.09.2021 | 09:00 - 16:30

Anmeldung

Anmeldeschluss
22.09.2021
Gültigkeitsbereich
regional